Entnahmestrategien im Vergleich
- Es gibt nicht die eine beste Entnahmestrategie. Jede ist ein Kompromiss zwischen planbarem Einkommen, niedrigem Pleiterisiko und hohem Entnahmeniveau — alle drei zugleich gibt es nur mit mehr Vermögen.
- Sechs Ansätze sind gebräuchlich: die fixe Entnahme (4-%-Regel), die prozentuale Entnahme, Guyton-Klinger-Leitplanken, Leitplanken Flex (Dynamic Spending), der variable Prozent-Anteil (VPW) und der Fallschirm (Kasse-Puffer) als Ergänzung zu jeder Regel.
- Starre Regeln sind blind: Sie entnehmen im Crash unverändert weiter. Im Beispielplan unten hält die fixe Entnahme in 77 Prozent aller historischen Fenster bis zum Planende durch — in gut jedem fünften läuft das Depot vorher leer. Die vier regelbasierten Strategien kommen auf 100 Prozent.
- Flexibilität ist bezahltes Einkommen: Bei identischem Ziel-Endvermögen von 350.000 € erlaubt dieselbe Planung als fixe Entnahme 4.308 € im Monat, mit Leitplanken 5.035 € zum Start und 5.643 € im Schnitt — über die Rentenzeit rund 380.000 € mehr verfügbares Einkommen.
- Welche Strategie zu Dir passt, entscheidet weniger die Rendite als Dein Grundbedarf: Je größer der Anteil der Fixkosten, den das Depot tragen muss, desto weniger Schwankung verträgt Dein Plan.
Die kurze Antwort: Sind Deine Fixkosten weitgehend durch gesetzliche Rente und andere garantierte Ströme gedeckt, kannst Du Schwankung aushalten — prozentuale Entnahme oder VPW holen dann mehr aus dem Depot heraus. Muss das Depot einen großen Teil der Fixkosten tragen, zählt Stabilität: Leitplanken, klassisch oder Flex, eine konservativ angesetzte Wunsch-Entnahme und notfalls ein Fallschirm. Weil keine Regel im Voraus weiß, welches Jahrzehnt kommt, ist die ehrlichste Prüfung nicht die Theorie, sondern der Durchlauf durch echte Marktgeschichte — die beiden Bilder weiter unten zeigen genau das.
Der Zielkonflikt hinter jeder Strategie
Jede Entnahmestrategie beantwortet dieselbe Frage anders: Wie viel darf ich dieses Jahr entnehmen? Und jede Antwort ist ein Kompromiss zwischen drei Zielen, die sich nicht gleichzeitig maximieren lassen: ein konstantes Einkommen, ein niedriges Pleiterisiko und ein hohes Entnahmeniveau. Wer alle drei will, braucht mehr Vermögen — oder Flexibilität.
1 · Fixe Entnahme: die 4-%-Regel
Der Klassiker: Im ersten Jahr 4 Prozent des Startvermögens entnehmen, danach jedes Jahr denselben Betrag plus Inflationsausgleich — egal, was der Markt macht. In den historischen US-Daten überstand das meist 30 Jahre.
Stärke: maximal planbar, das Einkommen ist wie ein Gehalt. Schwäche: Die Regel ist blind. Sie entnimmt im Crash-Jahr stur weiter und ist damit voll dem Renditereihenfolge-Risiko ausgesetzt. Außerdem stammt sie aus US-Daten ohne deutsche Steuern — für deutsche Verhältnisse ist sie eher Obergrenze als Empfehlung.
2 · Prozentuale Entnahme
Jedes Jahr ein fester Prozentsatz des aktuellen Depotwerts. Das Depot kann rechnerisch nie ganz leer werden — aber Dein Einkommen schwankt mit dem Markt: Nach einem 40-Prozent-Crash sinkt auch Deine Entnahme um 40 Prozent.
Stärke: praktisch pleitesicher. Schwäche: Ein Einkommen, das im schlechtesten Moment am kleinsten ist, taugt nur, wenn die Fixkosten anderweitig gedeckt sind.
3 · Guyton-Klinger: Leitplanken
Der Mittelweg. Du startest mit einer Wunsch-Entnahme, und zwei Leitplanken überwachen die laufende Entnahmequote: Läuft sie zu weit nach oben (das Depot schrumpft schneller als geplant), wird die Entnahme um rund 10 Prozent gekürzt. Läuft sie weit nach unten (das Depot wächst dem Plan davon), gibt es eine Erhöhung. Dazwischen: Inflationsausgleich wie gewohnt.
Stärke: deutlich höhere sichere Start-Entnahmen als die starre Regel, weil das System auf Krisen reagiert. Schwäche: Kürzungen kommen ausgerechnet in schlechten Börsenjahren — das muss der Haushaltsplan aushalten können.
Die Startquote, an der beide Leitplanken hängen, wird einmal festgelegt: am Ende des ersten Rentenjahres, nachdem Einmalzuflüsse dieses Jahres — etwa ein Verkaufserlös — im Depot sind. Spätere Zuflüsse wie eine Erbschaft verankern nicht neu; sie senken die laufende Quote und lösen so höchstens die vorsichtige Aufstockung aus.
4 · Leitplanken Flex: Dynamic Spending
Die zweite Leitplanken-Variante, bekannt aus der Vanguard-Forschung („Dynamic Spending“). Statt seltener, deutlicher Korrekturen folgt die Entnahme dem Portfolio jedes Jahr in kleinen Schritten: Das Jahresziel wird neu vom aktuellen Depotwert abgeleitet, darf sich gegenüber dem Vorjahr aber real höchstens um eine Obergrenze erhöhen (zum Beispiel +5 Prozent) und höchstens um eine Untergrenze verringern (zum Beispiel −2,5 Prozent). Beide Grenzen stellst Du selbst ein.
Stärke: reagiert früher und sanfter als die klassischen Leitplanken — viele kleine Anpassungen statt weniger harter Kürzungen; in schwierigen Jahrgängen kann genau das den Unterschied machen, ob ein Plan bis zum Ende trägt. Schwäche: Das Einkommen ist nicht mehr fix — es atmet jedes Jahr ein Stück mit dem Markt, auch in ruhigen Zeiten.
5 · VPW: Variabler Prozent-Anteil
Variable Percentage Withdrawal berechnet die Entnahmequote jedes Jahr neu aus Restlebenserwartung und erwarteter Rendite — mathematisch wie eine selbstgebaute Rente, die das Vermögen planvoll bis zum Planende aufbraucht. Die Quote steigt mit dem Alter.
Stärke: nutzt das Vermögen konsequent aus, statt aus Angst zu wenig zu entnehmen; kein „reich sterben aus Versehen". Schwäche: Das Einkommen schwankt mit dem Markt, und wer deutlich älter wird als geplant, braucht einen Puffer oder garantierte Ströme.
6 · Fallschirm: der Puffer in der Kasse
Streng genommen keine eigene Entnahmeregel, sondern eine Ergänzung zu jeder: Zwei bis fünf Jahresbedarfe liegen in der Kasse (Tagesgeld, Geldmarkt). In Jahren mit fallenden Kursen speist der Puffer die Entnahme, das Depot bleibt unangetastet; in guten Jahren wird er wieder aufgefüllt.
Stärke: entschärft gezielt die gefährlichen ersten Rentenjahre. Schwäche: Der Puffer kostet Rendite — Geld in der Kasse arbeitet kaum.
Sechs Strategien, ein Plan: was die Zahlen sagen
Theorie hilft beim Sortieren; entscheiden lässt sich damit nicht. Deshalb hier derselbe Beispielplan, sechsmal gerechnet — auf 55 Jahren deutscher Marktdaten, alle Werte real, also in heutiger Kaufkraft.
Der Plan: Rente mit 63, Planende mit 90, Wunsch-Entnahme 5.500 € im Monat, unverzichtbarer Grundbedarf 3.000 € im Monat. Gezeigt wird für jede Strategie ihr eigenes 5-%-Szenario — der Verlauf, der für diese Strategie zu den schlechtesten fünf Prozent aller historischen Fenster zählt. Also nicht dasselbe Kalenderfenster für alle, sondern für jede Strategie ihr eigener schlechter Fall.
Erste Frage: gleiche Start-Entnahme — wie hält das Einkommen?
Alle sechs starten bei 5.500 € im Monat. Was danach passiert, ist der ganze Unterschied:
- Fixbetrag (die Planung selbst): 5.500 € bis zum Alter 82 — dann ist das Depot leer. Danach bleibt nur, was garantiert fließt: 643 € im Monat, neun Jahre unter dem Grundbedarf. Der größte Jahressturz beträgt −75,2 Prozent.
- Leitplanken: zwischen 5.500 und 5.775 €, kein einziges Jahr unter dem Grundbedarf, am Planende bleiben 127.000 € übrig. Bemerkenswert: In ihrem eigenen schlechten Fall musste die Regel kein einziges Mal kürzen — sie hat sogar einmal erhöht.
- Leitplanken Flex: 3.975 bis 5.708 €, größte Kürzung −2,5 Prozent. Viele kleine Schritte statt eines Absturzes — und am Planende bleiben 279.000 € übrig.
- Fallschirm: fast dasselbe Bild wie der Fixbetrag (661 bis 5.500 €, acht Jahre unter dem Grundbedarf). In diesem Plan bringt der Fallschirm keinen Vorteil — die Pleitefrei-Quote liegt mit 76 Prozent sogar unter der des Fixbetrags, weil das geparkte Kapital nicht mitarbeitet. Bei einer niedriger angesetzten Wunsch-Entnahme kann das Bild kippen.
- Prozentual: 3.000 bis 8.923 € — und neun Jahre exakt auf dem Grundbedarf. Dort fängt der Grundbedarfs-Floor die Regel auf; bezahlt wird das aus dem Depot.
- Variabler % Anteil (VPW): das höchste Durchschnittseinkommen (6.110 €), aber auch die größte Spanne: 3.000 bis 10.838 €.
Die strategieübergreifend vergleichbare Zahl steht ganz rechts: Pleitefrei über alle historischen Fenster. Fixbetrag 77 Prozent, Fallschirm 76 Prozent — alle vier regelbasierten Strategien 100 Prozent. Der Unterschied liegt nicht im Glück des einzelnen Verlaufs, sondern in der Form der Verteilung: Der schlechte Fall einer Strategie, die reagieren kann, sieht anders aus als der schlechte Fall einer Strategie, die es nicht kann.
Zweite Frage: gleiches Endvermögen — wie viel Einkommen ist drin?
Die Umkehrung ist die ehrlichere Frage, weil sie den Preis der Planbarkeit sichtbar macht. Alle sechs Strategien werden jetzt so eingestellt, dass am Planende dasselbe übrig bleibt: 350.000 € real. Wer darf dafür wie viel entnehmen?
- Fixbetrag: 4.308 € im Monat, konstant von 63 bis 90.
- Leitplanken: 5.035 € zum Start, im Schnitt 5.643 €, größte Kürzung −4,3 Prozent.
- Leitplanken Flex: im Schnitt 4.689 €, Band 3.889 bis 5.405 € — mehr als der Fixbetrag im Mittel, aber zeitweise auch weniger.
- Fallschirm: 4.362 € konstant, praktisch gleichauf mit dem Fixbetrag.
- Prozentual: im Schnitt 4.605 €, Band 3.000 bis 7.079 €, sechs Jahre auf dem Grundbedarf.
- Variabler % Anteil: im Schnitt 5.840 € — das meiste Einkommen bei gleichem Endvermögen, dafür ein Band von 3.722 bis 7.339 €.
Das ist die Rechnung hinter dem Satz Flexibilität ist bezahltes Einkommen: Leitplanken statt Fixbetrag bringen bei identischem Endvermögen rund 17 Prozent mehr zum Start und 31 Prozent mehr im Durchschnitt. In der Spalte Plannutzen — die Summe allen verfügbaren Einkommens plus Endvermögen — stehen 3,39 statt 3,02 Mio. €: über 27 Rentenjahre rund 380.000 € mehr verfügbares Einkommen, bei gleichem Erbe. Der Preis steht daneben: Die Entnahme kann in einem einzelnen Jahr real um bis zu 4,3 Prozent sinken.
Entnahme auf Zielrestwert — was der Ziel-Modus rechnet. Wer ein Endvermögen vorgibt („bis 90 sollen 100.000 € Pflegereserve übrig sein“), lässt den Vergleich für jede Strategie das Einkommen suchen, das genau dort landet. In der Fachliteratur heißt dieses Prinzip ARVA — jährlich neu berechnete Annuität auf einen Zielrestwert (Waring/Siegel 2015). Der Ziel-Modus ist damit die Antwort auf die zweite große Sorge neben der Pleite: das ungewollt zu große Erbe.
Und die Einschränkung gehört dazu: Das ist ein Beispielplan, kein Ranking. Ein anderer Plan — mehr garantierte Renten, ein früherer Rentenbeginn, ein niedrigerer Grundbedarf — verschiebt die Reihenfolge. Genau deshalb rechnet der Vergleich im Planer auf Deinem Plan und nicht auf einem Musterhaushalt.
Welche passt zu Dir?
- Fixkosten fast vollständig durch Rente und garantierte Ströme gedeckt? Dann kannst Du Dir Schwankung leisten — prozentual oder VPW holen mehr aus dem Depot.
- Das Depot muss einen großen Teil der Fixkosten tragen? Dann zählt Stabilität: Leitplanken — klassisch oder Flex — plus Fallschirm, und die Wunsch-Entnahme eher konservativ ansetzen.
- In jedem Fall gilt: Definiere zuerst Deinen unverzichtbaren Grundbedarf. Er entscheidet, wie viel Kürzung eine flexible Strategie überhaupt verkraften darf — und damit, wie hoch Deine Zahl sein muss.
Am Ende schlägt keine Strategie den Test gegen echte Geschichte: Dieselbe Wunsch-Entnahme, einmal starr und einmal mit Leitplanken oder Fallschirm gerechnet, zeigt über historische Krisenjahrgänge oft den Unterschied zwischen Pleite mit 82 und einem Plan, der trägt.
Einmal im Jahr: der Entnahme-Check
Und egal, welche Strategie Du wählst: Keine davon ist ein Autopilot. Prüfe einmal im Jahr, wo Du stehst — aktuelle Entnahme, Depotstand und der Korridor des kommenden Jahres — und halte fest, was Du tatsächlich entnimmst. Im Vermögenskurve-Planer übernimmt das der jährliche Entnahme-Check: Wunsch-Einkommen, verfügbares Einkommen und Korridor, nominal und real, mit Historie der festgeschriebenen Jahre.
Häufige Fragen
Welche Entnahmestrategie ist die beste?
Keine ist für alle die beste — die Frage lässt sich nur mit dem eigenen Plan beantworten. Wer viel garantiertes Einkommen hat, verträgt Schwankung und fährt mit prozentualer Entnahme oder VPW mehr Einkommen ein. Wer die Fixkosten überwiegend aus dem Depot bestreitet, braucht Stabilität und ist mit Leitplanken besser bedient. Der belastbare Test ist immer derselbe: dieselbe Planung, sechsmal gerechnet, gegen echte Marktgeschichte.
Funktioniert die 4-%-Regel auch in Deutschland?
Nur als grobe Orientierung. Sie stammt aus US-Daten, kennt weder Abgeltungsteuer noch deutsche Renteneinkünfte und unterstellt eine starre Entnahme über 30 Jahre. Für deutsche Verhältnisse ist sie eher eine Obergrenze als eine Empfehlung — und in einem Plan mit langer Rentenphase kann schon ein schlechter Start sie kippen.
Was ist der Unterschied zwischen Leitplanken und Leitplanken Flex?
Beide reagieren auf den Markt, aber in unterschiedlichem Takt. Die klassischen Guyton-Klinger-Leitplanken greifen selten und dafür deutlich: Erst wenn die Entnahmequote aus dem Korridor läuft, wird um rund 10 Prozent gekürzt oder erhöht. Leitplanken Flex passt das Jahresziel jedes Jahr in kleinen Schritten an, begrenzt durch eine Ober- und eine Untergrenze, die Du selbst setzt. Grob gesagt: seltene harte Schnitte gegen viele kleine Korrekturen. Der ausführliche Vergleich mit Zahlen steht im eigenen Artikel.
Wie viel Einkommen kostet Planbarkeit?
Im Beispielplan dieses Artikels: rund 17 Prozent zum Start und 31 Prozent im Durchschnitt. Bei identischem Ziel-Endvermögen von 350.000 € erlaubt die fixe Entnahme 4.308 € im Monat, die Leitplanken 5.035 € zum Start und 5.643 € im Schnitt — über 27 Rentenjahre rund 380.000 € mehr verfügbares Einkommen. Dafür kann die Entnahme in einem einzelnen Jahr real um bis zu 4,3 Prozent sinken.
Lohnt sich ein Fallschirm?
Er ist gezielt gegen die gefährlichen ersten Rentenjahre gedacht, kostet aber Rendite, weil das Geld nicht investiert ist. Im Beispielplan bringt er nichts: Die Pleitefrei-Quote liegt mit 76 Prozent knapp unter den 77 Prozent der reinen fixen Entnahme. Bei einer niedriger angesetzten Wunsch-Entnahme, also wenn das Depot nicht ohnehin am Limit läuft, kann er sich rechnen. Das ist genau die Frage, die man durchrechnen und nicht glauben sollte.
Wie oft sollte ich meine Entnahmestrategie überprüfen?
Einmal im Jahr reicht, und öfter ist meist schädlich. Wichtig sind drei Zahlen: die tatsächliche Entnahme des vergangenen Jahres, der aktuelle Depotstand und der Korridor für das kommende Jahr. Wer das jährlich festhält, sieht Abweichungen früh genug, um mit kleinen Korrekturen auszukommen.
Quellen und Grundlagen
- Bengen, W. P. (1994): Determining Withdrawal Rates Using Historical Data, Journal of Financial Planning — fixe, inflationsindexierte Entnahme (4-%-Regel).
- Guyton, J. & Klinger, W. (2006): Decision Rules and Maximum Initial Withdrawal Rates, Journal of Financial Planning — Leitplanken (Guardrails).
- Vanguard Research (Jaconetti et al., 2015, aktualisiert 2020): From assets to income: a goals-based approach to retirement spending — Dynamic Spending (Leitplanken Flex).
- Bogleheads-Wiki: Variable percentage withdrawal (VPW) — Entnahme als Annuitätenanteil über den Resthorizont.
- Waring, M. B. & Siegel, L. B. (2015): The Only Spending Rule Article You Will Ever Need, Financial Analysts Journal — jährlich neu berechnete Annuität auf Zielrestwert (ARVA).
- Stiftung Warentest / Finanztest: Simulation von Entnahmestrategien über historische Kurs- und Zinsverläufe (Vergleichslogik Strategie × Portfolio).
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